X-tausendmal quer - überall

Auch mit dem Atomkonsens zwischen rotgrüner Bundesregierung und den Betreibern ist der gesellschaftliche Konflikt um die Atomkraft nicht beigelegt. Eine Vereinbarung, die die Produktion der gleichen Menge Atomstrom wie seit Betrieb der Atomkraft in Deutschland vorsieht und damit den geregelten Weiterbetrieb der Atomkraftwerke sichert, kann kein gesellschaftlicher Konsens über einen Atomausstieg sein. Dies haben die Proteste während des Castor-Transportes nach Gorleben im März 2001, aber auch die vielen Aktionen zu der Wiederaufnahme der Transporte in die französische und britische Wiederaufarbeitung, eindrucksvoll vor Augen geführt.

Ein wichtigen Anteil an diesem Erfolg der Anti-Atom-Bewegung hat die Kampagne X-tausendmal quer. Sie bot während des Gorleben-Transportes tausenden Menschen die Möglichkeit, ihrem Unmut über die rot-grüne Atompolitik Ausdruck zu verleihen und sich an den großen gewaltfreien Blockaden der Kampagne zu beteiligen. Die Bewegungswerkstatt konzipierte und organisierte seit September 2000 die Mobilisierung und die Spendenwerbung für X-tausendmal quer. Wir schalteten über 30 Anzeigen in den verschiedenen Printmedien, beschickten die verschiedensten Verteiler mit mailings und sorgten für eine professionelle Datenverwaltung. Hierdurch konnten tausende Menschen zum Castor mobilisiert und mit Spendeneingängen von ca. 300.000.- DM der Kampagnenhaushalt abgedeckt werden.

Auch die derzeitigen Aktivitäten von X-tausendmal quer gegen die Transporte in die Wiederaufarbeitung nach La Hague und Sellafield unterstützen wir weiter durch Mobilisierung und intensive Spendenwerbung.

Kontakt:
X-tausendmalquer
Artilleriestr. 6
27283 Verden
Fon: 04231 / 957-566

 

Bewegungswerkstatt e.V., Artilleriestr. 6, 27283 Verden, Fon: 04231/957-593, Fax: 957-541, email: info@bewegungswerkstatt.org
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